Vereinsjahr 2016

21. November 2015: Einweihung des neuen Kunstrasens auf der
Kipp

Bei eisigen Temperaturen und Sonnenschein begrüßte der 2. Vorsitzende
Thomas Siebert zahlreiche Gäste, Sponsoren, Paten, Förderer und Freunde
des FV Rot-Weiß Erpel zum Richtfest des neuen Kunstrasens auf der
„Kipp”. Unter den Gästen waren die Erpeler Ortsbürgermeisterin Cilly
Adenauer, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Karsten Fehr und sein
Vorgänger im Amt Werner Zimmermann. Auch wenn der Platz jetzt fertig
ist, liegt noch einige Arbeit vor dem Verein. Dies bezieht sich
insbesondere auf das Clubheim, die Toilettenanlage, sowie einen Teil der
Sportanlage, liess der 2. Vorsitzende verlauten. Besonders begrüßt wurde
Bernd Kruse, der als Bauleiter den Verein über die gesamten 4 Monate
hervorragend betreut und beraten hatte; ohne seine Unterstützung wäre
das einmalige Projekt nicht zustande gekommen. Desweiteren wurde Pastor
Lülsdorf begrüßt, der im Anschluss die Segnung des neuen Kunstrasens
vornahm. Projektleiter und Vorstandsmitglied Stefan Heck ließ die
Anfänge von der Planung bis zur Umsetzung und damit die letzten fünf
Jahre noch einmal Revue passieren. Einige kritische Töne gehörten auch
dazu, denn der FV Rot-Weiß Erpel wurde trotz der einmaligen
Vorgehensweise und Eigeninitiative nicht in die Prioritätenliste des
Kreises Neuwied aufgenommen und musste das Projekt daher ohne staatliche
Förderung umsetzen. Man hatte den Eindruck, dass das Projekt auf
übergeordneter Ebene politisch nicht gewollt war. Das wirklich traurige
ist, dass ein außerordenliches ehrenamtliches Engagement und eine
besondere Vorgehensweise, die seines Gleichen im Kreis Neuwied sucht,
hinsichtlich einer Landesförderung nicht belohnt worden ist.
Mittlerweile wurden vom Verein rund 2.500 Stunden an Eigenleistung
erbracht, worauf man ganz besonders stolz ist; das Projekt hat den
Verein nochmal enger zusammengeschweißt. Besonders hervorheben muss man
hier die Alten Herren und einen Teil der Seniorenmannschaft. Kein
Arbeitstag musste wegen fehlender oder zu geringer Beteiligung abgesagt
werden. Als nach Aussagen des Landrates aus Neuwied deutlich wurde, das
das Erpeler Objekt keine Chance auf Realisierung und Förderung hat,
entwickelte der Verein den Plan B – ohne Förderung und ausschließlich in
Eigeninitiative. Ein besonderer Dank geht an den Gemeinderat und an die
Ortsbürgermeisterin. Sie haben das Projekt immer unterstützt; dafür ist
der Verein sehr dankbar. Bernd Kruse war es vorbehalten, das Band zum
Sportplatz zu durchtrennen und als Erster den Ball auf das Spielfeld zu
schießen. Im Anschluss wurden noch einige gesellige Stunden im Clubheim
verbracht.


Eröffnung der Einweihung


Zahlreiche Gäste konnten begrüßt werden


Bauleiter Bernd Kruse zerschneidet das Band


Der Vorstand hat Historisches geleistet